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| Schicke Schachtel, sinnloser Untertitel |
Mit: Anna, Sebastian, Sonja
Spieleabend bei Sonja und Sebastian, Teil 3: nach dem Desaster ist Fabrice gegangen (angeblich hatte es nichts damit zu tun...), und uns stand der Sinn nach etwas ordentlichem, was aber gleichzeitig nicht komplex ist. Da ist Stone Age die natürliche Wahl.
Stone Age ist ein Worker Placement (oder Neandertaler Placement, um genau zu sein) Spiel, in dem jeder Spieler seine Steinzeitmensch-Pöppel zum Rohstoffe sammeln und Siegpunkte jagen schickt. Reihum schickt jeder Spieler einen oder mehrere Pöppels zu einem Feld, bis alle Pöppels platziert sind:
- Sie können die klassischen Rohstoffe Holz, Lehm, Stein und Gold sammeln. Bis zu 7 Männchen finden dort Platz, aber man kann nur einmal in jeder Runde dort Leute hinschicken und muss sich also überlegen, wie viele man losschickt.
- Außerdem muss man Nahrung jagen, denn ein hungriger Pöppel jagt und sammelt nicht gerne
- Mit den gesammelten Rohstoffen können die Poppel Hütten bauen, die Siegpunkte geben oder ...
- sie "kaufen" mit den Rohstoffen Zivilisationskarten, die einen sofortigen Bonus (z.B. Nahrung, Rohstoffe, etc.) geben und zusätzlich Siegpunkte am Ende des Spiels bringen (dazu später mehr).
- Im Dorf gibt es 3 Spezialfelder: Werkzeuge bauen, um besser Rohstoffe sammeln zu können, Äcker bestellen, um permanent Nahrung zu bekommen und die Liebeshütte, um weitere Pöppel zu erschnackseln. In die Hütte müssen natürlich auch 2 Pöppel.
| Die beiden roten Pöppel möchten für 7 Minuten nicht gestört werden |
So viel Arbeit macht natürlich hungrig. Deswegen will jeder Neandertaler am Ende der Runde 1 Nahrung haben. Hat man nicht genügend, kann man auch kostbare Rohstoffe verfüttern. Ansonsten gibt es fette 10 Strafpunkte. Jeder Acker, den man bestellt hat, gibt für den Rest des Spiels 1 Nahrung zusätzlich. Danach gehen die Pöppel satt und zufrieden (oder hungrig und sauer) ins Bett und danach beginnt auch schon
Siegpunkte kann man auf 3 verschiedene Wege erhalten:
- durch errichtete Hütten
- von Erfindungen auf Zivilisationskarten - man bekommt Punkte für verschiedene Symbole, dabei gibt jedes weitere Symbol überproportional mehr Punkte
- durch die Multiplikatoren auf Zivilisationskarten - auf anderen Karten sind Multiplikatoren von 1 bis 3 abgebildet, die einen für einen "ausgebauten" Stamm belohnen. Sie werden je nach Symbol mit der Anzahl der Werkzeuge/Acker/Pöppel/Hütten multipliziert
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| So sieht Annas Spielbrett nach gefühlten 4 Runden aus |
Zusätzlich muss man Runde für Runde taktieren: wer fängt an? Wer möchte welche Karten/Hütten/Felder haben? Schnappen die anderen mir den Acker weg? Werden noch genügend Plätze "im Holz" (Fachjargon) frei sein? Besonders schön finde ich auch den Einsatz der Würfel im Spiel, vor allem beim Rohstoff sammeln. Auf der einen Seite
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| Heute ein König! |



Da hat sie dich einmal gewinnen lassen, damit du nicht die Lust verlierst...und zack, direkt drauf reingefallen, war ja klar!
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